Blogger für Flüchtlinge oder Gemeinsam sind wir stark



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Lange habe ich heute mit mir gerungen.... kann ich angesichts dieser furchtbaren Flüchtlingssituation, die sich immer mehr zuspitzt.... in Ungarn, auf dem Mittelmeer, in den Auffanglagern und in schrecklichem Hass, der den Angekommenen hier teilweise entgegenschlägt ... hier einfach meine Freitagsblümchen posten, als wenn nichts wäre? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich auch das Schöne, Gute und Positive in dieser Welt zeigen möchte, aber hier und jetzt in diesem Post möchte ich meine Stimme nutzen um auf die Initiative #Bloggerfuerfluechtlinge hinzuweisen...... und die Blümchen kommen später am Tag ;)
Überall im Netz schwappt einem die braune Soße entgegen, unverhohlener Hass und Fremdenfeindlichkeit unter dem Deckmäntelchen sogenannter besorgter Bürger. 
Aber es gibt Gott sei Dank auch die andere Seite.... eine enorme, stetig wachsende Hilfsbereitschaft von Leuten, die die Flüchtlinge willkommen heißen und helfen wollen. Die Aktion Blogger für Flüchtlinge – Menschen für Menschen versucht all diejenigen im Netz zu vereinen, die etwas tun wollen. Schaut euch auf der Seite einfach mal um. Ganz lieben Dank  Nico Lumma, Stevan Paul, Karla Paul und Paul Huizing für diese tolle Idee. Wer mag kann die Aktion unterstützen. Einfach den Hashtag  #BloggerfürFlüchtlinge verwenden. Spenden kann man hier.
 
Das große Tochterkind hat einige Tage in ihrem Urlaub im Erstauffanglager in Münchem geholfen und was ihr da an Schicksalen begegnet ist, ist ganz schlimm. Familien mit Kindern, die zu Fuß ein Jahr durch 10 Länder geflüchtet sind, nur mit ihrer Kleidung auf dem Leib. Sowas ist kein organisierter Umzug von einer Stadt in die andere. Was müssen die Menschen in ihrer Heimat mitgemacht haben, dass sie solche Strapazen auf sich nehmen und ihre Heimat verlassen, nicht wissen was kommt? Was müsste mir passieren, dass ich hier alles aufgebe und mich aufmache in ein völlig fremdes Land, nicht mit Umzugswagen, sondern zu Fuß, nur mit dem Allernötigsten, was ich gerade tragen kann?  

Und dann gestern dieses Bild vom kleinen Aylan Kurdi. Ein dreijähriger syrischer Junge, tot im Sand, angeschwemmt an der türkischen Küste. Er war an Bord eines der beiden Boote, die am Tag zuvor im Mittelmeer gesunken sind. Unter den vielen anderen Toten sein fünfjähriger Bruder und seine Mama.... Es muss endlich ein Umdenken geschehen, von unserer Politik, aber auch von uns.... 







Kommentare

  1. Liebe Christel,
    danke für diesen Post. Ich bin auch seit einigen Tagen am überlegen, ob und vor allem auf welche Weise ich über das Thema bloggen soll bzw. kann, ist doch auch mein Blog nur ein Stück "heile Welt". Aber ich sehe es wie Du: wir müssen darauf aufmerksam, denn es wirklich dramatisch, was zur Zeit in Europa los ist.
    Vg, Tanja

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  2. Liebe Christel,
    ich finde es gut, wenn man seine Plattformen nutzt, um auf das Schicksal anderer Menschen aufmerksam zu machen und Möglichkeiten zur Hilfe aufzuzeigen.Es ist auch in Ordnung, zu zeigen, wie gut es uns hier geht
    (natürlich gibt es auch hier schlimme Schicksale),aber im grossen und ganzen geht es uns doch ganz gut.
    Vielleicht spornt uns das doch an , mitzuhelfen, damit es auch anderen Menschen besser geht und sie menschenwürdig leben können. In diesem Sinne freue ich mich ohne schlechtes Gewissen auch auf deine Blümchen!
    Liebe Grüsse,
    Monika


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  3. liebe Christel,
    vielen Dank für Deinen Post!
    Du hast geschrieben, was uns allen am Herzen liegt!
    Das Bildchen hab ich mir gleich mitgenommen!
    liebe Grüße
    Gerti

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Danke für Deine lieben Worte! Hab noch einen schönen Tag ♥